Androgen gegen Testosteron

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  • Founded Date November 25, 1976
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Testosteronüberschuss: Ursachen & Behandlung Imane Khelif: Wie es zu hohen Testosteron-Werten bei Frauen kommen kann Testosteron ist eines der wichtigsten Sexualhormone und hat im Körper vielfältige Auswirkungen. Es findet sich im Blut sowohl von Männern als auch von Frauen, wobei die Konzentration bei Männern etwa zehn­mal höher ausfällt. Bei ihnen wird der Botenstoff zum größten Teil in den Hoden produziert, in den so genannten Leydig-Zellen. Im Verlauf der Schwangerschaft produziert die Plazenta zunehmend mehr Östrogen, das sich auf die Prolaktin bildenden Zellen des Hypophysenvorderlappen auswirkt. Sie werden größer (Hypertrophie) und ihre Anzahl nimmt zu (Hyperplasie). Dadurch wird mehr Prolaktin hergestellt und in das Blut abgegeben. Mit fortschreitender Schwangerschaft erhöht sich deshalb der Prolaktinspiegel – bis um das 20fache bis zum Geburtstermin. Nach der Geburt fördert das Prolaktin die Milchproduktion (Laktation) und unterdrückt den Eisprung. Die anregende Wirkung auf die Milchproduktion der Brustdrüse wird während der Schwangerschaft durch die großen Östrogenmengen, welche die Plazenta bildet, unterdrückt. Um die Funktion von Testosteron bei Frauen besser verstehen zu können, haben Wissenschaftler Frauen mit einer limitierten Hormonproduktion untersucht. Frauen können zudem unter Stimmungsschwankungen und verminderter Energie leiden. Insgesamt ist freies testosteron direkt niedrig in beiden Geschlechtern wichtig für das körperliche und psychische Wohlbefinden, und ein Mangel sollte medizinisch abgeklärt und gegebenenfalls behandelt werden. Die Referenzwerte für Testosteron variieren je nach Alter, Geschlecht und den verwendeten Labormethoden. Bei erwachsenen Männern liegt der normale Testosteronspiegel im Blut in der Regel zwischen 300 und 1.000 ng/dl (Nanogramm pro Deziliter). In der Pubertät steigt der Testosteronspiegel deutlich an und bleibt bei gesunden Männern bis ins mittlere Lebensalter relativ konstant. Positive Effekte zeigt die Behandlung auch bei Frauen mit starker Akne, bei Hirsutismus hingegen helfe sie kaum, sagte der Referent. Etwa eine Million Frauen leidet in Deutschland am so genannten polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS), das heißt, ihr Körper produziert zu viel männliche Hormone. Dies ist nicht nur mit Zyklusstörungen oder vermehrter Behaarung verbunden, sondern zuweilen auch mit Spätfolgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Insbesondere unter hohen Estradioldosen kommt es häufiger zu leichten Anstiegen der Prolaktinkonzentration, die toleriert werden können. Bei Persistenz sollte auch eine Magnetresonanztomografie (MRT) der Hypophyse erfolgen, da Einzelfälle von Prolaktinomen unter langdauernder, hochdosierter Estradioltherapie berichtet worden sind (32). Ein aktueller Roter-Hand-Brief beschreibt ein dosisabhängig erhöhtes Risiko für das Auftreten von Meningeomen unter Cyproteronacetat. Tabelle 3 gibt einen Überblick über unerwünschte Wirkungen und Risiken. Das wichtigste Hormon beim Mann ist das Testosteron, aber auch seine Vorstufen sind hormonell aktiv. Bei der Frau werden Androgene zum Großteil mithilfe des Enzyms Aromatase in Östrogene umgewandelt. Die Synthese und Freisetzung der Androgene wird zentral über die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse gesteuert. Eine Anwendung von Testosteron-Gel bei Brustkrebs oder Prostatakrebs ist nicht angezeigt. In Verbindung mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten kann es zu Wechselwirkungen kommen. Männer mit Bluthochdruck sollten eine genaue Beobachtung sicherstellen. Zur Anwendung kommen spezielle Testosteronpflaster bei Frauen, die nach der Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken unter Libidoverlust leiden und begleitend eine Therapie mit Östrogenen erhalten. Durch die Operation sinkt der Testosteronspiegel bei ihnen nämlich innerhalb weniger Tage um etwa 50 Prozent. Die Person, die vor mir steht, interessiert mich in dem Moment nicht. Wer diese Lebensmittel meidet und außerdem für einen niedrigen Stresspegel und ausreichend Schlaf sorgt, kann einen natürlichen Beitrag dazu leisten, das Testosterin im Blut zu erhöhen. Es besteht die seltene Möglichkeit, dass Tumoren der Nebenniere oder der Eierstöcke zu einer vermehrten Produktion männlicher Hormone führen. Aber auch diese Situation lässt sich typischerweise durch hormonelle Stimulationstests und Laboranalysen und durch genetische Untersuchungen nachweisen. Der Inhalt dieses Dokuments dient zu Informationszwecken und ersetzt nicht die Notwendigkeit, bei der Diagnose oder Behandlung von Krankheiten eine professionelle klinische Beurteilung vorzunehmen. Für die Diagnose und Behandlung jeglicher medizinischer Beschwerden sollte ein zugelassener Arzt konsultiert werden. Ein gesundes Körpergewicht unterstützt die natürliche Testosteronproduktion und verbessert das allgemeine Wohlbefinden. Während der Tiefschlafphasen wird der höchste Testosteronspiegel erreicht. Eine Schlafdauer von 7 bis 9 Stunden pro Nacht ist ideal, um den Hormonhaushalt zu stabilisieren. Chronischer Schlafmangel kann den Testosteronspiegel erheblich senken und zu Müdigkeit und Reizbarkeit führen. Es ist in diesem Zuge auch für die Bildung der Spermien verantwortlich und bestimmt so über die Fruchtbarkeit des Mannes. Kommt es zu einer Befruchtung, entscheidet das Hormon über die des männlichen Phänotyps.